Wobei Ihnen diese Hilfe nützt
Sie überblicken die finanziellen Folgen einer Entscheidung und erkennen fehlende Beträge. Eigene Annahmen lassen sich miteinander vergleichen.
So nutzen Sie diese Hilfe
Sie können hier direkt mit Ihren eigenen Angaben arbeiten. Beachten Sie die Hinweise zu Eingabeformat, Ergebnis und Speicherung.
- Legen Sie die zu unterstützende Entscheidung fest.
- Tragen Sie eigene Kosten, Einnahmen und bekannte Nullwerte ein.
- Vergleichen Sie Ergebnisse und klären Sie offene Beträge vor einer Zusage.
Wofür Sie das nutzen können
Weshalb müssen wir Festumfang oder Umzugsgruppen begrenzen, obwohl viele Besucher erwartet werden?
Ein Heimatfest oder Umzug verursacht Kosten, bevor Besucher tatsächlich kommen: Flächennutzung, Technik und örtlich erforderliche Absicherung müssen vorbereitet werden. Weitere Kosten wachsen mit beteiligten Gruppen oder mit der tatsächlichen Besucherzahl. Der Rechner trennt diese Bezugsgrößen, damit weniger Publikum nicht fälschlich sämtliche Ausgaben verschwinden lässt. Die durchschnittliche Einnahme bezieht sich auf dieselbe Besucherzahl wie die variablen Kosten. Beitragsfreie Gäste müssen in diesem Durchschnitt enthalten sein; ein Umzug ohne Eintritt und Verkauf hat dort null. Ein frei gewählter Planungsbetrag für Unvorhergesehenes erhöht das Szenariobudget. Er ist kein Geldzufluss und keine gemeinnützigkeitsrechtliche Rücklage.
So arbeiten Sie damit
- Genauen Anlass, Ort, Veranstaltungstag und organisatorisch zusammengehörige Vor- und Nachbereitung festlegen; Veranstalterrolle klären.
- Fläche, Technik, Genehmigungs-/Absicherungsfragen und beteiligte Gruppen bei den örtlich zuständigen Stellen und Leistungserbringern anfragen.
- Kosten je Quadratmeter, Gruppe und gezähltem Besuch ausdrücklich kennzeichnen; verbleibende Fixkosten separat erfassen und nichts doppelt zählen.
- Gezählte Besucher einschließlich beitragsfreier Gäste, vorsichtige durchschnittliche Einnahmen je gezähltem Besuch und sichere andere Einnahmen erfassen; bei Eintrittsfreiheit ohne Verkauf ist die durchschnittliche Besuchereinnahme null.
- Mindestens ein Szenario mit geringerer Besucherzahl rechnen, Puffer erläutern, Liquidität separat prüfen und Umfang/Eigenanteil beschließen.
Arbeitsstand speichern und später fortsetzen
Ihre Eingaben werden nicht automatisch als Datei gesichert. Speichern Sie den Arbeitsstand vor dem Schließen oder Neuladen, wenn Sie später weiterarbeiten möchten.
- Füllen Sie die für Ihren Vorgang benötigten Angaben aus. Bei Listen übernehmen Sie die ausgefüllte Zeile zuerst mit der dafür vorgesehenen Schaltfläche in die Übersicht.
- Wählen Sie „Arbeitsstand speichern“. Das Werkzeug erstellt eine Datei mit der Endung .json. Der Browser legt sie meist im Ordner „Downloads“ ab oder fragt nach dem Speicherort. Sie müssen keine JSON-Datei selbst erstellen oder bearbeiten.
- Bewahren Sie diese Datei in Ihrem eigenen Projektordner auf. Öffnen Sie zum Fortsetzen dasselbe Werkzeug und wählen Sie die Datei bei „Gespeicherten Arbeitsstand laden“ aus. Kontrollieren Sie die übernommenen Angaben und erstellen Sie die Ausgabe bei Bedarf erneut.
Welche Ausgabe passt zu Ihrem Zweck?
- Zum Weiterbearbeiten: Die Projektdatei (.json) ist für dieses Werkzeug bestimmt. Ein PDF, eine Tabelle oder eine heruntergeladene Webseite kann die Projektdatei nicht ersetzen.
- Zum Ausdrucken oder Weitergeben: Nutzen Sie die Druckfunktion und wählen Sie Ihren Drucker oder im Druckdialog „Als PDF speichern“. Prüfen Sie vorher, ob die Ausgabe private Angaben enthält.
- Für eine Tabellenkalkulation: Der Tabellenexport (.csv) lässt sich zum Beispiel in Excel oder LibreOffice Calc öffnen. Wenn alle Werte in einer Spalte erscheinen, verwenden Sie den Text-/CSV-Import und wählen das Trennzeichen der Datei. Diese Tabelle wird nicht als Arbeitsstand zurückgeladen.
Speichern Sie Dateien mit Namen oder vertraulichen Angaben geschützt und geben Sie nur die jeweils benötigten Informationen weiter.
Zwei Varianten rechnen
Alle Geldwerte in EUR, etwa 1.250,50. Eine bekannte Null ausdrücklich als 0 eintragen. Leere Pflichtfelder bleiben unbekannt. Alle Preise und Zuordnungen stammen aus Ihren eigenen Angaben.
Szenario A
Vergleich beider Szenarien
Die Rechenregeln verstehen
Flächen-, Gruppen- und Besucheransätze sind verschiedene Bezugsgrößen. Die Besucherzahl umfasst auch Freigäste; variable Kosten und durchschnittlicher Erlös beziehen sich auf dieselbe Gesamtzahl. Abweichende Gruppenbedarfe zusätzlich in den passenden Fixkosten erfassen. Technik und Absicherung getrennt eintragen. Der absolute Planpuffer wird als zusätzliche Kostenannahme gezeigt. Ein errechneter Saldo ersetzt keine Veranstaltungs- oder Sicherheitsfreigabe.
Die Berechnung arbeitet bei Geldwerten mit ganzen Cent; proportionale Kosten werden an den genannten Stellen gerundet. Zwei eigenständig ausgefüllte Szenarien werden gegenübergestellt. Der Vergleich B minus A ist eine rechnerische Änderung, keine Empfehlung.
Ein Beispiel aus der Praxis
Rechenbeispiel: Ein Fest nutzt 500 Quadratmeter zum selbst eingegebenen Ansatz von 2 Euro je Quadratmeter und hat sechs Gruppen mit 100 Euro zusätzlichen Kosten je Gruppe. Bei 200 gezählten Besuchern, 3 Euro variablen Kosten je Person, 500 Euro weiteren Fixkosten und 100 Euro Planungspuffer ergeben sich 2.800 Euro Planbedarf. Zehn Euro Einnahme je Besucher und 500 Euro sichere andere Einnahmen lassen 300 Euro offen. Nur erhoffte 400 Euro werden gesondert gezeigt.
- Umzugsstrecke, Aufstell-/Auflösungsflächen, Sperrungen und Wegeführung mit der zuständigen Stelle klären; der Rechner bestimmt keine Sicherheitsanforderungen.
- Vereinbarte Gruppenpauschale kann etwa Transport oder Betreuung abbilden; unterschiedliche Gruppenbedarfe separat als Fixpositionen summieren.
- Versorgung, Reinigung, Sanitär, Abfall und gegebenenfalls Musikrechte im tatsächlichen Ablauf erfassen; beworbene Gästezahl ist keine gesicherte zahlende Besucherzahl.
Annahmen und Grenzen
- Alle Beträge betreffen genau das genannte Einzelprojekt beziehungsweise einen Auftritt; Zeitraum, Angebotsstand und Zahlungsfristen werden separat notiert.
- Geldeingänge und tatsächliche Auszahlungen auf derselben Preisbasis erfassen; steuerliche Behandlung, Umsatzsteuer und Vorsteuer sind vorgelagert zu klären.
- Beispiele sind erfundene Rechentests, keine Marktpreise und keine Empfehlung für Gagen, Beiträge oder Sicherheitsmaßnahmen.
- Kommunale Primärquelle Bielefeld belegt mögliche Kosten, ihre Fristen und örtlichen Verfahren gelten nicht automatisch anderswo.
- Puffer ist ausschließlich ein selbst gewählter Planungsansatz; keine AO-Rücklage, kein gebuchter Aufwand und keine Sicherheitsfreigabe.
- Einnahmen aus Eintritt, Bewirtung, Werbung und Spenden getrennt dokumentieren und fachlich zuordnen; für Umsatz mit Wareneinsatz hier alle zugehörigen Kosten mitführen.
Stand: Oktober 2026